Kinder-Tagespflege Lummerland-Kierberg

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Konzept

 

Mein Leitbild

Glückliche Kinder – Meine Verantwortung – Mein Ziel

 

„ Erkläre mir und ich vergesse,

zeige mir und ich erinnere mich,

lass es mich tun und ich verstehe es“

 

Körperpflege und Sauberkeit

Die Kinder sollen über die tägliche Körperpflege ein gesundes Verhältnis zur Sauberkeit entwickeln, und sich in ihrem eigenen Körper wohl fühlen. Während der täglichen Pflege vor und nach den Mahlzeiten, ist es wichtig, dass sie sich regelmäßig die Hände waschen. So wenig Zwang wie möglich ist hierbei besonders wichtig. Die Kinder werden von mir nach Bedarf und vor der Mittagsruhe gewickelt. Dabei ist mir besonders die ruhige und gemütliche Atmosphäre sehr wichtig.

 

Ruhen und Schlafen

Ich bereite die Kinder zum Schlafen ruhig und mit einem gewohnten Ritual darauf vor, wir sitzen im Kreis und singen oder lesen ein Buch. Dabei dürfen die Kinder ihren Schnuller oder ein Kuscheltier bei sich halten. Es gibt einige Kinder, die nicht so viel Schlaf brauchen, sie dürfen nach einer kurzen Ruhepause leise wieder aufstehen und sich ihren Wünschen gemäß beschäftigen.

 

Partizipation

Kinder verbringen den großen Teil ihres Tages in der Tagespflege, darum ist es mir wichtig, den Alltag und das Zusammenleben im „Lummerland-Kierberg“ gemeinsam zu gestalten. Kinder teilhaben zu lassen, bedeutet aber nicht, dass Kinder alles dürfen! Es geht mir um das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern, und diese Meinung angemessen und entsprechend ihrem Alter und ihrer Reife zu berücksichtigen. Partizipation findet ihre Grenzen dort, wo das körperliche oder seelische Wohl des Kindes gefährdet ist. Partizipation ist Bestandteil meiner pädagogischen Arbeit. Ich sehe Kinder als kompetente Menschen, die in der Lage sind, ihren Alltag eigenständig zu gestalten. Ich traue Kindern etwas zu, nehme sie ernst und begegne ihnen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung.

Was man einem Kind beibringt, kann es nicht mehr selber entdecken. Aber nur das, was es selber entdeckt, verbessert seine Fähigkeit, Probleme zu verstehen und zu lösen.

 

Emotionalität, soziale Beziehungen und Konflikte

Ich finde es wichtig, dass Kinder schon frühzeitig den sozialen Umgang mit anderen Menschen kennenlernen. Mein Ziel ist es :

. Zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen

. Gefühle anderer zu erkennen, zu verstehen und auszudrücken

. Sich mit Sprache, Gestik und Mimik angemessen auszudrücken und bei Unklarheiten nachzufragen

. Konflikte zu lösen und Kompromisse einzugehen.

Durch das Miteinander in der Gruppe lernen Kinder:

Ich bin ich  -  Du bist Du  -  Wir alle sind eine Gruppe

 

Wertorientierung und Religiosität

Kinder wachsen heute in einem gesellschaftlichen Umfeld auf, welches sich durch die Vielfalt von Religionszugehörigkeit und religiösen Angeboten sowie durch eine wachsende Zahl von Menschen ohne religiöses Bekenntnis auszeichnet. Traditionell jahreszeitlich bedingte Themen wie St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Karneval, Ostern fließen in meinen pädagogischen Alltag mit ein. Ich finde es wichtig, dass Kinder unvoreingenommen den verschiedenen Kulturen begegnen und Gleichheit und Gerechtigkeit lernen.

 

Medien

In der heutigen Zeit wachsen Kinder mit Medien auf, diese sind aus unserer technisierten und schnelllebenden Welt nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist es mir besonders wichtig, den Kindern einen richtigen Umgang mit Medien zu vermitteln. Auch in meiner Tagespflege gibt es CDs und einen CD Player, aber ich bin bemüht, einen gesunden Umgang damit zu pflegen und den Kindern beizubringen, dass wir dadurch Sinne, Bilder und Lieder erfassen können.

 

Elternarbeit

In meiner Tagespflege gibt es regelmäßigen Austausch mit den Eltern, der ist mir sehr wichtig. Wir organisieren ein Sommerfest und verbringen zu Weihnachten ein paar gemütliche Stunden zusammen. Am Anfang des laufenden Betreuungsjahres findet ein Kennlern-Nachmittag statt. Elterngespräche finden täglich statt. Wenn die Kinder abgeholt werden, berichte ich den Eltern über den Tag, des Weiteren finden die Eltern aktuelle Informationen an meiner Pinnwand.

 

Fort- und Weiterbildungen

Soweit es meine Zeit erlaubt, nehme ich regelmäßig an Fortbildungen teil oder informieremich durch Bücher und Zeitschriften über aktuelle pädagogische Themen. Den Kurs zur „ Inklusiven Tagespflege“ habe ich gewählt, weil ich seit August 2014 ein Kind mit Handicap betreue. Meine Erwartungen und Ziele sind, dass ich als Tagesmutter durch meine eigene Persönlichkeit die grundlegende Bedeutung für die Erziehung der mir anvertrauten Kinder weitergeben kann. Es ist normal verschieden zu sein. Jedes Kind ist ein Gast in meiner Tagespflege, ich nehme das Kind wertschätzend an und begleite es ein Stück auf seinem Weg. Miteinander und voneinander Lernen steht für mich im Mittelpunkt meiner pädagogischen Arbeit. Ich nehme jedes Kind als eigene Persönlichkeit wahr.

 

Pädagogische Ziele

Die Tagespflege bietet den Kindern einen geschützten Rahmen in einer kleinen Gruppe. Ich kann ihnen als Tagesmutter viel individuelle Aufmerksamkeit widmen, sie begleiten und fördern. Gleichzeitig lernt ihr Kind durch den Umgang mit anderen Kindern viele neue Dinge kennen, die seinen Tatendrang wecken können und es zu neuen Herausforderungen antreiben.
Die ersten Lebensjahre sind die wichtigste Phase im Leben des Menschen. Doch nur wenn das kleine Kind überall seine Sinne – Augen, Ohren, Nase, Mund, Hände und Haut – genügend beansprucht und vor allem sich immer wiederholende Reize aufnimmt, können sich im Gehirn Erfahrungen ausprägen und Informationsschleifen ausbilden, auf die es die ganze Zeit seines Lebens zurückgreifen kann. Mittelpunkt meiner Arbeit als Tagesmutter ist das freie und lustbetonte Spiel der Kinder, dem einzelnen Kind Anregungen anzubieten, ihm aber andererseits den Freiraum zu belassen, seine jeweiligen Absichten und Möglichkeiten im Rahmen seiner Fähigkeiten zu verwirklichen.

 

Tagesablauf

Generell betreue ich von Montag bis Freitag von 7:30 bis 15:15 Uhr, damit die Kinder einen geregelten Tagesablauf haben. Nach Absprache sind aber auch Abweichungen möglich.
Das Mittagessen wird täglich frisch zubereitet, bei Nahrungsmittel-Allergien bitte ich aber darum, das Essen für das Kind mitzubringen.

 

Eingewöhnung

Die Eingewöhnungsphase ist mir sehr wichtig. Sie dauert in der Regel zwei Wochen. Zu Beginn kommt das Kind zusammen mit der Mutter/dem Vater zu mir. Diese gemeinsame Zeit von allen Beteiligten schafft Vertrauen. Ich lerne über das neue Kind, erfahre von Vorlieben oder Ritualen in der Familie. Die Eltern bekommen gleichzeitig einen Einblick in unseren Tagesablauf.
In der Stabilisierungsphase sind die Erziehungsberechtigten nur kurz anwesend und müssen unbedingt erreichbar bleiben. Das Kind bekommt nach einem raschen und herzlichen Abschied einen vertrauten Gegenstand (Schnuller, Teddy, o. ä.) und wird von mir intensiv betreut. Ich beobachte das Kind, versuche Interessen herauszufinden und sorge evtl. für Ablenkung. Das Kind wird unbedingt pünktlich wieder abgeholt und die Betreuungsphasen verlängern sich von Mal zu Mal. In der Schlussphase sind die Eltern über den ganzen Betreuungszeitraum nicht mehr präsent und nur für den Notfall erreichbar. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn sich das Kind von mir trösten lässt und Bindungsverhalten zeigt.

In der Stabilisierungsphase sind Mutter oder Vater nur kurz abwesend und müssen unbedingt erreichbar bleiben. Das Kind bekommt nach einem kurzen und herzlichen Abschied einen vertrauten Gegenstand (Schnuller, Teddy o.ä.)mit und wird von mir intensiv betreut. Ich beobachte das Kind, versuche Interessen herauszufinden und sorge evtl. für Ablenkung. Das Kind wird unbedingt pünktlich wieder abgeholt und die Betreuungsphasen verlängern sich von Mal zu mal.

In der Schlussphase sind die Eltern über den ganzen Betreuungszeitraum nicht mehr präsent und  nur für den Notfall erreichbar. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn sich das Kind von mir trösten lässt und Bindungsverhalten zeigt.

 

Örtlichkeiten

Die Kinder-Tagespflege liegt an einer ruhigen Wohnstraße in Brühl-Kierberg, umgeben von reichlich Grün. Das Haus ist Anfang des 19. Jahrhunderts gebaut und bietet viel Platz zum Spielen, Toben und in der Natur sein. Der Garten hat ca. 400 m2 und teilt sich in zwei Bereiche auf. Zum einen ein klassischer Garten mit Terrasse, Sandkasten und Schaukel, zum anderen noch ein großer Hof, wo die Kinder mit dem Laufrad oder z. B. Bobby Car fahren können. Alles ist abgesichert und durch Tür und Tor verschlossen, sodass die Kinder nicht unvorhergesehen auf die Straße laufen können. Bald legen wir noch einen Gemüsegarten an, damit die Kinder beobachten können, wie Gemüse gedeiht oder Salate wachsen. Im Sommer picknicken wir gern im Garten. Auf dem ganzen Grundstück können die Kinder sich frei bewegen.

 

Angebote außerhalb des Freispiels

Basteln mit Kindern ist zu jeder Jahreszeit eine Freude. Ob für Weihnachten, Ostern, Geburtstage, Muttertag oder sonstige Anlässe – Basteln macht Kindern einfach großen Spaß und fördert zudem ihre Kreativität und ihr Geschick. Gemeinsam mit dem Kind am Tisch zu sitzen und etwas Schönes zu gestalten hilft zum Beispiel kleinen "Zappelphilippen" zur Ruhe zu kommen und sich auf sich und seine Finger zu konzentrieren. Auch schon bei den Kleinen kann die Kreativität und das Bewusstsein für Bastelarbeiten und Malerei gefördert werden, da es für eine gute Entwicklung der kindlichen Psyche sorgt und Kinder niemals wieder so offen und interessiert allem Neuen gegenüber sind. Alles wird ausprobiert und erfahren. Basteln fördert die Vorstellungskraft, die Kreativität, das handwerkliche Geschick und übt die Geduld und Disziplin.

 

Feste feiern (Ostern, St. Martin, Weihnachten, Karneval, Geburtstag, Abschied, etc.)
Feste sind besondere, aus dem Alltag hervorgehobene, Tage. Eine gewisse Zeit der Vorbereitung, die ihnen vorausgeht, ist wichtig für die Kinder. Sie gibt ihnen Gelegenheit, sich darauf einzustimmen. Sie freuen sich, wenn sie mithelfen dürfen, einiges dazu beizutragen. Feste, die mit Vorfreude, aber auch mit Geduld erwartet werden können und denen nichts vorweggenommen wird, sind Höhepunkte im Jahreszyklus. Zu Ostern gehören die bemalten Eier, das Osternest und die Freude über den Frühlingsbeginn. St. Martin, die Adventszeit und Nikolaus reihen sich in der winterlichen Jahreszeit aneinander und helfen den Kindern dabei, sich auf das feierliche Weihnachten einzustimmen. Wir schauen Bilderbücher an, singen Lieder und basteln passend zur Jahreszeit Fensterschmuck oder Geschenke für die Eltern. Geburtstage werden immer zusammen gefeiert, wir backen Kuchen für das Geburtstagskind, singen ihm ein Lied, tanzen im Kreis, und haben eine Menge Spaß zusammen.

 

Musik

Musik ist ganz wichtig im Entwicklungsprozess, da können sich die Kinder so richtig auslassen. Ich selber singe gerne, um meiner Seele was Gutes zu tun. Auf Musik kann man schön Tanzen oder selber mitsingen. Wichtig ist mir, die Kinder an die Musik heranzuführen, das Interesse bei ihnen zu wecken und den Spaß und das gute Gefühl, welches man bei der Musik bekommt, zu vermitteln.

 

Vorlesen

Nur wer Sprache hört, lernt auch sprechen. Daher ist es mir wichtig, dass Eltern - auch die Tagesmutter - von Anfang an mit dem Baby sprechen. Ich erzähle den Kindern beim Wickeln etwas und den Kleinen erkläre ich, was ich gerade mache. Oder ich lese etwas vor bzw. erzähle eine Geschichte aus einem Buch. Kommunikation mit den Kindern ist wichtig. Vorlesen fördert außerdem die Lust aufs selber Lesen, wenn die Kinder größer sind. Bereits mit einem Jahr haben Babys Spaß daran, mit den Eltern oder der Tagesmutter Bilderbücher anzuschauen. Und Ältere regt es an, wenn Gelesenes weiterentwickelt wird, z. B. durch Malen oder Nachspielen der gehörten Geschichten.

 

Bewegung

Der kindliche Bewegungstrieb ist natürlich vorhanden. Toben, klettern, hüpfen, springen, balancieren oder rennen stärken nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern auch die geistigen. Heute scheint das "Toben und Spielen lassen" schwieriger zu sein, als in früheren Zeiten. Denn vielen Kindern fehlt heute Bewegung, obwohl sie das Herumtollen brauchen, um sich rundum gesund zu entwickeln. Was können wir tun? Zeigen wir, dass es Spaß macht, aktiv zu sein. Herumtoben drinnen und draußen mit Freunden, mit der Familie. Die Auswahl zum Spielen draußen ist riesig: Herumsausen, Ball spielen, schaukeln, rutschen, balancieren, klettern oder verstecken. Hier wird keinem langweilig. Aber auch drinnen muss die Bewegung nicht zu kurz kommen. Mit einfachen Mitteln können sich die Kinder auch im Kinder- oder Wohnzimmer austoben: Kissen, Decken, ein Stuhl, ein auf dem Boden gelegtes Seil ... hüpfen, krabbeln, springen – das klappt auch "indoor". Klar, geht es manchmal auch laut und turbulent zu, aber die Kinder brauchen das Austoben und können sich anschließend umso konzentrierter ruhigeren Spielen widmen.

 

Ich sehe jedes Kind als eigene Persönlichkeit, das verstanden und geliebt werden möchte!

 

Diese drei Fähigkeiten/Eigenschaften möchte ich als Tagesmutter den Kindern weiter- und mitgeben:

• Respektvoller Umgang mit Mensch, Tier, Natur und Gegenständen

• Kreativität erzeugen (kneten, malen, backen, basteln, bauen, gestalten, etc.)

• Musikalität fördern (singen, tanzen, musizieren)

 

Ich erwarte von den Eltern:

• Ehrlichkeit

• gegenseitigen Respekt und Vertrauen

• regelmäßigen Austausch über das Kind

• Einhaltung von getroffenen Absprachen

 

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Iris Busch, Berrenrather Str.15, 50321 Brühl, Tel: 02232-24375, Mail: info@lummerland-kierberg.de